Ninon Ausländer (Doblin, Hesse)

Februar 20, 2008

Ninon Hesse, zuvor Ninon Dolbin, geborene Ausländer wurde am 18.9.1895 in Czernowitz geboren und verstarb am 22.9.1966 in Montagnola. Er war eine Kunsthistorikerin und die dritte Ehefrau von Hermann Hesse.

Ninon Ausländer wurde als Tochter eines jüdischen Rechtsanwalts in Czernowitz geboren und studierte in Wien Archäologie, Kunstgeschichte und Medizin. Sie heiratete 1918 den Karikaturisten B. F. Dolbin, von dem sie sich schon 1920 wieder trennte; die offizielle Scheidung erfolgte jedoch erst 1931. Obwohl sie bereits 1910 nach der Lektüre von Peter Camenzind an Hesse schrieb, begegnete sie ihm zum ersten Mal im Jahre 1922. Diese erste Begegnung zwischen Ninon und Hermann Hesse fand in Montagnola statt. Im März 1926 begann ihre Beziehung in Zürich, zu einem Zeitpunkt, wo beide sich mit der bevorstehenden Trennung vom jeweiligen Ehepartner, Fred Dolbin beziehungsweise Ruth Wenger, auseinander setzten. Ninon besuchte Hesse daraufhin in der Casa Camuzzi in Montagnola, um dann schließlich für immer zu ihm zu ziehen. 1931 heiratete Ninon Dolbin Hermann Hesse.

1927 schrieb Hesse folgendes Gedicht :

Für Ninon – Daß du bei mir magst weilen, wo doch mein Leben dunkel ist und draußen Sterne eilen und alles voll Gefunkel ist, daß du in dem Getriebe des Lebens eine Mitte weißt, macht dich und deine Liebe für mich zum guten Geist. In meinem Dunkel ahnst du den so verborgnen Stern. Mit deiner Liebe mahnst du mich an des Lebens süßen Kern.

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