Einige aus Putins Kohorte

Februar 29, 2008

Dmitri Anatoljewitsch Medwedew (Дми́трий Анато́льевич Медве́дев) wurde am 14.9.1965 in Leningrad, heute Sankt Petersburg geboren. Er ist ein russischer Politiker. Er wurde am 14. November 2005 vom Staatspräsidenten Wladimir Putin zum Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten Russlands ernannt und zwei Jahre später am 10. Dezember 2007 für die Nachfolge als Präsident der Russischen Föderation vorgeschlagen. 

Gazmanow Oleg (Газманов Олег) wurde am 22.7.1951 in Gusev, Kaliningrad geboren. Er ist ein russischer Popmusiker.

Fjodor Bondartschuk, Sohn von Serhij Fedorowytsch Bondartschuk (Сергей Фёдорович Бондарчук), er war ebenfalls ein in der Ukraine geborener sowjetischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Fjodor Bondartschuk dreht derzeit ein Werk über die bedrohte Freiheit. Er meint Amerika. Der Film „Die bewohnte Insel“ basiert auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman der Brüder Arkadi und Boris Strugatzki aus den Sechzigern. Bondartschuk, ein Gefolgsmann Putins und der Kreml-Partei Geeintes Russland, lässt keinen Zweifel daran, dass er die Übel, die die Strugatzkis im totalitären Sowjetkommunismus ausgemacht hatten, heute überall, nur nicht in Russland, sieht.

Surab Zereteli (Зураб Константинович Церетели) wurde am 4.1.1934 in Tiflis geboren. Er ist ein georgisch-russischer Bildhauer, bildender Künstler und Architekt. Seine Monumentalstatuen stehen in Moskau, Paris, London, New York und Sevilla. Von 1952 bis 1958 studierte er an der Kunstakademie in Tiflis, belegte dort Klassen für Malerei. Zereteli gründete 1999 in Moskau das erste russische Museum für moderne Kunst, die Zereteli Kunstgalerie, der er seine private Sammlung von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts stiftete. 1997 wurde er Präsident der Russischen Akademie der Künste. Er ist Abgeordneter der russischen Staatsduma und seit 1996 Good-Will-Botschafter der UNESCO. Er ist zugleich korrespondierendes Mitglied der französischen Akademie der Künste in Paris und der Königlichen San-Fernando-Akademie der Künste in Madrid. Zeretelis Werk ist wegen seiner Nähe zum sowjetischen Regime nicht unbestritten.

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