Das Kaninchen bin ich, ein Film von Kurt Maetzig

September 6, 2008

Der Film aus dem Jahr 1965 setzt sich kritisch mit den „Schwächen“ des Sozialismus, insbesondere der Strafjustiz, auseinander. Der Film war von 1966 bis 1990 in der DDR verboten. 

Kurt Maetzig: „Ich war unbeschreiblich enttäuscht, dass ich nicht durchkam mit diesem Film, dessen Premiere schon vorbereitet war, der gelungen war und der für eine Sache stand, die mir so sehr am Herzen lag, nämlich eine Demokratisierung unseres ganzen Lebens, ein Schritt hin zu einem demokratischen Sozialismus. Das war der Kerninhalt. Und das als unmöglich zu erleben, war die größte Enttäuschung überhaupt für mich. (…) Es betrifft alle meine Filme nach dem 11. Plenum, nach dem Kaninchen. Danach habe ich noch irgendwie mit den Flügeln geschlagen und noch dies und jenes zuwege gebracht, aber das war nichts Vernünftiges. (…) Man hat mir wohl das Rückgrat gebrochen und ich wusste dann auch, das ich aufhören muss.“

http://www.bpb.de/files/RUMCMG.pdf

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