Pola X, ein Film von Leos Carax, 1999

Oktober 16, 2008

«Pola X» ist der erste Film, für den Carax auf fremdes Material zurückgriff. Der Film basiert auf einem Roman von Herman Melville, in dem dieser auf die laue Publikumsreaktion auf seinen «Moby Dick» reagierte. 

Pierre (Guillaume Depardieu) lebt ein sorgenfreies Leben. Mit seiner Mutter Marie (Catherine Deneuve) bewohnt er ein Schloss in der Normandie. Sein erstes veröffentlichtes Buch ist ein Kulthit, und die Hochzeit mit der hübschen Lucie (Delphine Chuillot) steht kurz bevor. In dieses problemlose Leben platzt Isabelle, eine Bettlerin, die sich als seine Schwester ausgibt. Pierre kann sich ihrem Bann nicht entziehen und sieht sich gezwungen, seine eigene Existenz zu hinterfragen. Schliesslich flüchtet Pierre mit Isabelle nach Paris, wo er sich dazu entschliesst, ein Buch über die Wahrheit zu schreiben. Doch die Anonymität der Grossstadt befreit ihn nicht von den Zwängen der Vergangenheit. Die Verlobte reist ihm nach und will ihn zurückzugewinnen. Die literarische Welt erwartet von ihm ein weiteres Meisterwerk. Doch mit dem wirren Durcheinander, das Pierre zu Papier bringt, können die Verleger nichts anfangen. Unaufhaltsam fällt Pierre tiefer und tiefer in den Abgrund, der sich seit der ersten Begegnung mit Isabelle unter ihm aufgetan hat.

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