Sonderauftrag Linz, Raub und Restitution

Januar 1, 2009

Der Sonderauftrag Linz war eine groß angelegte Kunstraubaktion des Deutschen Reichs zur Beschickung eines in Linz geplanten Kunstmuseums. Hitler wollte sich damit seinen Jugendtraum erfüllen, den Ausbau seiner Heimatstadt Linz zur schönsten Stadt an der Donau. Als eines der zentralen Bauwerke wurde eine über 150 Meter lange Galerie geplant, in der die größten alten Meister Deutschlands, Italiens und Hollands mit ihren besten Werken vertreten sein sollten. Ende der 1930er Jahre bis 1945 wurden Kunstgegenstände unter Nötigung aufgekauft, aus beschlagnahmten Besitz übernommen oder geraubt. Sonderbeauftragter Hitlers war bis zu seinem Tode 1942 Hans Posse, später Hermann Voss. An der Auswahl und Erfassung der Kunstschätze waren auch die Kunsthistoriker Gottfried Reimer, Erhard Göpel und Robert Oertel beteiligt. Das Deutsche Historische Museum erstellte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen eine Bild-Datenbank mit 4731 Bildern, Skulpturen, Möbeln, Porzellanarbeiten und Tapisserien. Diese Zusammführung von Fotos der Gegenstände und dem Karteikartenbestand des DHM ist seit August 2008 vollständig im Internet verfügbar.

http://www.dhm.de/datenbank/linzdb/

RAUB UND RESTITUTION, eine Sonderausstellung des Jüdischen Museums in Berlin bis 1.2.2009

http://www.jmberlin.de/site/DE/homepage.php

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