Robert Indermaur

September 26, 2010

Der Himmel über dem Park (Blau), 2005

Ein oft beleuchtetes Thema in den Werken von Robert Indermaur ist das Fliegen: „Ich bin immer gerne geflogen, schon als kleines Kind. Ohne Maschine und onhe Luftpolster, ohne Fallschirm und ohne Schwimmweste.“

Anleitung zum Fliegen:

Das geht so: Ich beuge mich also ganz leicht nach vorne in den Wind, bis ich den Widerstand spüre und der Wind mir sanft gegen Brust und Beine drückt und mir unter die Arme greift. Diese breite ich dann aus und mit einem leichten, nur aus dem Gelenk kommenden Wippen auf Füßen und Zehen, mit einem gleichzeitig, weichen Schwimmstoß der Arme nach hinten hebe ich vom Boden ab. Nun dienen die Beine und Füße eigentlich nur noch als Ruder, mit denen ich den Kurs halte, während ich mich mit kräftigen aber immer weichen Bewegungen der Arme höher und höher schwinge. Dann liege ich in der Luft, in der Weite der Winde und das Gefühl, daß ich dabei habe ist fast unbeschreiblich. Was unter mir liegt ist ohne Belang. Ich fliege nicht um irgendwohin zu gelangen sondern um des Fliegens willen. Da, zwischen den Wolken, in der Leere des Raums, fühle ich mich sicher und geborgen und sehr leicht und unendlich frei.

http://www.indermaur.net/

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